Der selbiatische Sport hat nie einen großen Stellenwert gehabt und wird ihn in Kriegszeiten wohl auch nicht bekommen. Zu groß sind ohnehin schon die Anstrengungen, die die Bürger der Grafschaft erdulden müssen, und die Banner der Armee nutzen eher den Drill als bevorzugtes Mittel zur Leibesertüchtigung. Das heißt aber nicht, dass es keine sportlichen Spiele und Wettkämpfe in der Grafschaft gibt. Überall, wo es Seen und Flüsse gibt, ist das Wettrudern und Schiffslanzenstechen sehr beliebt. Auch läuft man gerne, sei es über weite oder kurze Strecken, über flache Bahnen oder durch zerklüftetes Gelände. Da die Jagd in weiten Teilen des Landes ein Vorrecht des Adels darstellt, begnügen sich viele Bürger mit dem Zielschießen mit Bogen und Armbrust. Auch wird gerne gerungen und geboxt. Seltener sind Ballsportarten wie Jugger oder das zwergische Stachelschweinkugeln, in dem stachelbewehrte Bälle in das gegnerische Tor befördert werden müssen.

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