Da der Kriegsgraf, die Barone und die Ritter Selbion nicht allein verwalten können, greifen sie auf ein weit verzweigtes Netzwerk von Beamten zurück, die im Dienste der Grafschaft mannigfaltige Aufgaben übernehmen. Dabei genießen Beamte als Gegenleistung für ihre Treue Privilegien wie eine gestufte Besoldung und die Versorgung im Notfall, vergleichbar mit den Zunftregelungen. Steuereintreiber, Notare und Mitglieder des Botendienstes sind häufig Beamte, ebenso Zahl- und Zinsmeister, Zollherren, Richter und Landvermesser. Auch die Regierungsgeschäfte übernehmen die Gefolgschaften der Erzamtsträger, die sich meist aus Beamten und anderen Fachleuten rekrutieren. Die Abteilungen der Heeresleitung sind ein Verbund von zivilen Beamten und nichtkämpfenden Offizieren sowie vertraglich angestellten Experten.

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